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Claude-Grundlagen

Künstliche Intelligenz für Selbstständige: 5 Dinge zählen

Das Wichtigste in Kürze

  • Künstliche Intelligenz ist so gut wie der Kontext, den du ihr gibst. Ohne dein Wissen über dich und dein Business rät sie nur.
  • Deine Stimme bleibt deine Aufgabe. Die Maschine macht die Fleißarbeit, den Charakter bringst du.
  • Prüfen ist Pflicht, klein anfangen ist klug, und einen Blick auf den Datenschutz brauchst du von Anfang an.

Schön, dass du da bist. Setz dich, ich rutsche mal zur Seite. Wenn du selbstständig bist und dich fragst, was dieses ganze Thema künstliche Intelligenz eigentlich für dich bedeutet, dann bist du hier genau richtig. Ich erzähle dir nicht, dass jetzt alles anders wird und du auf keinen Fall etwas verpassen darfst. Ich erzähle dir, was wirklich zählt, wenn du allein an allem sitzt und deine Zeit knapp ist.

Ich komme aus der Sonderpädagogik, dann kam die Resilienz, dann die künstliche Intelligenz. Mein Vorsprung war nie die Technik, sondern das Erklären. Genau das mache ich hier. Fünf Dinge, die ich dir gern früher selbst gesagt hätte.

Künstliche Intelligenz macht dich nicht zu jemand anderem. Sie gibt dir Zeit zurück, damit du mehr von dem sein kannst, was du ohnehin bist. Olga Reyes-Busch

Erstens: Kontext ist alles

Der häufigste Grund, warum künstliche Intelligenz enttäuscht, ist ganz simpel. Man erwartet, dass sie einen kennt. Tut sie aber nicht. Eine leere Frage bekommt eine leere Antwort. Tippst du „schreib mir einen Text über mein Angebot” ein, rät die Maschine. Sie weiß nicht, wer du bist, für wen du arbeitest, wie du klingst.

Der Unterschied entsteht in dem Moment, in dem du Kontext gibst. Wer deine Kundschaft ist, was dein Angebot besonders macht, wie du redest, was du auf keinen Fall sagen würdest. Dann wird aus dem allgemeinen Brei etwas, das nach dir klingt. Wie du dein Werkzeug einmal so einrichtest, dass es dich dauerhaft kennt, habe ich Schritt für Schritt in Claude für dein Business einrichten beschrieben. Das spart dir danach bei jeder einzelnen Aufgabe Zeit.

Merk dir einfach: Die künstliche Intelligenz ist so gut wie das, was du ihr mitgibst. Sie ist keine Wahrsagerin, sie ist eine sehr fleißige Mitdenkerin, die auf deine Vorgaben wartet.

Künstliche Intelligenz im Business: Blick von der Düne auf Meer und Felsen

Zweitens: Deine Stimme bleibt deine Aufgabe

Das ist mir das Wichtigste, deshalb kommt es früh. Künstliche Intelligenz kann dir jede Menge abnehmen, aber deine Stimme darf sie nicht übernehmen. Wenn du alles eins zu eins herauskopierst, klingst du am Ende wie alle anderen, die dasselbe Werkzeug nutzen. Genau das willst du nicht.

Ich mache es so: Die Maschine liefert mir den ersten Wurf, die Struktur, die Fleißarbeit. Und dann gehe ich drüber und mache es zu meinem. Ich streiche, was nicht nach mir klingt, ich füge hinzu, was nur ich sagen würde. Der Rohbau kommt aus dem Werkzeug, der Charakter kommt von mir.

Diese Haltung ist keine Kleinigkeit, sie ist der ganze Punkt. Wie du dabei deine eigene Sprache behältst, statt in Maschinensprache zu rutschen, zeige ich in Content erstellen mit künstlicher Intelligenz und dabei Zeit sparen. Deine Handschrift ist dein Kapital. Die gibst du nicht ab, die lässt du dir nur beim Tragen helfen.

Drittens: Prüfen ist Pflicht

Künstliche Intelligenz klingt fast immer überzeugend. Auch dann, wenn sie danebenliegt. Sie formuliert eine falsche Zahl genauso selbstsicher wie eine richtige. Das ist keine Bosheit, das liegt in der Natur der Sache. Für dich heißt das nur eines: Prüfen ist kein Zusatz, das gehört fest dazu.

Bei allem, was Fakten sind, schau nach. Namen, Zahlen, Rechtliches, Aussagen über deine Branche. Vertrau deinem Fachwissen mehr als der Maschine, denn dein Fach kennst du besser als sie. Sie ist schnell, du bist verantwortlich. Diese Rollenteilung darfst du nie vergessen.

Das Gute daran: Prüfen geht schnell, wenn du dein Thema kennst. Und für Texte, in denen keine harten Fakten stecken, ist die Fehlerquelle klein. Trotzdem gilt der Grundsatz. Was deinen Namen trägt, verantwortest du, nicht das Werkzeug.

Viertens: Fang klein an

Der Fehler, den ich am häufigsten sehe, ist der große Anlauf. Man liest sich in zehn Werkzeuge ein, öffnet fünf Tabs, will die ganze Selbstständigkeit auf einmal umbauen und ist nach zwei Tagen überfordert. Dann bleibt alles liegen. Kenne ich, ist völlig menschlich.

Mach es andersherum. Nimm eine einzige nervige Aufgabe, die jede Woche wiederkommt. Das Beantworten ähnlicher Anfragen, das Umschreiben eines Textes für verschiedene Kanäle, das Sortieren deiner Gedanken vor einem Angebot. Genau diese eine Sache gibst du ab. Wenn das sitzt, kommt die nächste. So wächst es mit, statt dich zu erschlagen.

Und du musst nicht drei Werkzeuge parallel testen. Fang mit einem an. ChatGPT und Claude können beide viel, für Texte und Business arbeite ich am liebsten mit Claude. Aber das Ergebnis führt, nicht der Name auf dem Knopf. Wenn du wissen willst, wie ein seriöser, unaufgeregter Einstieg aussieht, ohne Hektik und ohne die grossen Versprechen, lies Künstliche Intelligenz im Business seriös nutzen.

Fünftens: Wirf einen Blick auf den Datenschutz

Der Punkt klingt trocken, gehört aber von Anfang an dazu. Sobald du mit künstlicher Intelligenz arbeitest, wandern deine Eingaben zu einem Anbieter. Für allgemeine Texte ist das kein Problem. Bei personenbezogenen Daten deiner Kundschaft solltest du genauer hinsehen.

Meine Faustregel für den Alltag: Was ich einem Fremden im Café nicht laut vorlesen würde, tippe ich auch nicht einfach ein. Für die meisten Aufgaben brauchst du echte Kundendaten ohnehin nicht. Arbeite mit allgemeinen Beispielen, und du bist auf der sicheren Seite. Willst du sensible Daten verarbeiten, brauchst du ein Werkzeug mit sauberem Datenschutz und dem passenden Vertrag.

Und ja, es gibt inzwischen einen europäischen Rechtsrahmen dafür, wie künstliche Intelligenz eingesetzt werden darf. Das musst du dir nicht komplett aneignen, aber ein grobes Gefühl hilft. Was für dich als Selbstständige davon wirklich zählt, ordne ich in EU AI Act für Selbstständige in Ruhe ein. Das ist eine Einordnung, keine Rechtsberatung. Für den Feinschliff fragst du im Zweifel jemanden vom Fach.

Künstliche Intelligenz im Business: Buch auf warmem Stein, im Hintergrund eine ruhige Bucht

Und jetzt?

Fünf Dinge, mehr brauchst du für den Anfang nicht. Gib Kontext, behalte deine Stimme, prüf die Ergebnisse, fang klein an und schau auf den Datenschutz. Alles andere ergibt sich, sobald du einmal drin bist. Du musst nichts überstürzen und nichts verpassen. Künstliche Intelligenz läuft dir nicht davon.

Deine 5 Dinge auf einen Blick

  1. Gib der künstlichen Intelligenz Kontext über dich, deine Kundschaft und dein Angebot.
  2. Nimm den ersten Entwurf und mach ihn mit deinen eigenen Worten zu deinem.
  3. Prüf Namen, Zahlen und Fachaussagen, bevor du sie weitergibst.
  4. Gib eine einzige nervige Aufgabe ab, statt gleich alles umzukrempeln.
  5. Arbeite mit allgemeinen Beispielen, sobald echte Kundendaten im Spiel wären.

Wenn du das nicht allein durchdenken willst, komm in unsere Community. Dort tauschen sich Selbstständige aus, die genau an derselben Stelle stehen wie du. Fragen stellen, mitlesen, in deinem Tempo. Ich bin selbst da und antworte. Setz dich einfach dazu, so wie du dich eben hier dazugesetzt hast.

Olga Reyes-Busch
Sonnige Grüße, Olga

Tausch dich mit anderen aus, die Claude für ihr Business nutzen.

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Häufige Fragen

Was sollten Selbstständige über künstliche Intelligenz wissen?

Fünf Dinge zählen wirklich: Gib der KI Kontext über dich und dein Business, behalte deine eigene Stimme, prüfe jedes Ergebnis, fang mit einer einzigen Aufgabe an und wirf einen Blick auf den Datenschutz. Der Rest ergibt sich unterwegs.

Brauche ich technisches Vorwissen für künstliche Intelligenz?

Nein. Du tippst deine Frage in normalen Worten ein, so wie du sie einer Kollegin stellen würdest. Wichtiger als Technik ist, dass du klar sagen kannst, was du willst und dein eigenes Fach gut kennst.

Welche künstliche Intelligenz ist die richtige für Selbstständige?

Die, die du wirklich nutzt. ChatGPT und Claude können beide viel, für Texte und Business mag ich Claude. Fang mit einem Werkzeug an, statt drei parallel zu testen, sonst versandet der Einstieg.

Kann ich mit künstlicher Intelligenz Kundendaten verarbeiten?

Sei hier vorsichtig. Personenbezogene Daten von Kundinnen gehören nur in Werkzeuge mit sauberem Datenschutz und passendem Vertrag. Für den Alltag reicht meist ohnehin, mit allgemeinen Beispielen zu arbeiten.

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